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Stefanie Wördemann

Librettistin

Stefanie Wördemann, geboren 1974 bei Hamburg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der HU Berlin und war Gründungsmitglied der Akademie Musiktheater heute – Berlin-Salzburg und des labor für musik:theater. Nach Regieassistenzen u.a. für Peter Konwitschny an der Deutschen Oper Berlin wurde sie 2001 Musiktheater-dramaturgin am Theater Osnabrück und war 2002–06 Redakteurin und Dramaturgin der Berliner Philharmoniker. Parallel wirkte sie als freischaffende Autorin, Dramaturgin und Produzentin unter anderem für das Hebbeltheater, MaerzMusik und musica viva.

Seit 2005 arbeitet sie als Librettistin und Regisseurin, unter anderem inszenierte sie gemeinsam mit Helmut Oehring die Musiktheaterwerke QUIXOTE oder Die Porzellanlanze (UA 2008 Europäisches Zentrum der Künste Dresden Hellerau, musica viva München), Mahagonny Songspiel/Die WUNDE Heine (UA 2010 Ensemble Modern, Oper Frankfurt a.M./Kurt-Weill-Fest Dessau/Ruhrtriennale Köln) oder Orfeo14 (vol.1) (UA 2014 Le Concert d’Astrée/Ictus Ensemble/ Opéra de Lille). Aktuell arbeitet sie an Konzeption und Libretti für das Musiktheater AGOTA? Die Analphabetin (Gestern / Irgendwo) auf Leben und Werk der Schriftstellerin Ágota Krystóf (UA Mai 2016 Hessisches Staatstheater Wiesbaden) sowie Das Phantom des Alexander Wolf auf die gleichnamige Novelle Gaito Gasdanows und Orfeo16 (vol. 2) auf Monteverdis L’Orfeo und Joseph Conrads Heart of Darkness, das unter Mitwirkung asylsuchender Musiker und Künstler aus dem Nahen Osten die aktuelle Flüchtlingssituation in den Mittelpunkt stellt.

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