icon-back

Marc Sinan

Gitarrist

Der Gitarrist und Komponist Marc Sinan ist Sohn einer türkisch-armenischen Mutter und eines deutschen Vaters. Marc Sinans Kompositionen sind ein Lob der Differenzen um der Gemeinsamkeiten willen. Oft auf Basis musikethnologischer Forschung werden traditionelle Klänge, Videoprojektion und Live-Musik bei den Aufführungen in eine zeitgenössische Vision überführt.

Seine musikalische Installation Hasretim, ein Auftrag von HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und der Dresdner Sinfoniker, wurde 2011 von der UNESCO ausgezeichnet. Wie zuvor Fasil (2009) ist die CD zu Hasretim bei ECM erschienen und wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Seine Produktionen waren unter anderem auf dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, Istanbul Festival, Berliner Festspiele/Maerzmusik, Wiener Konzerthaus, im europäischen Ausland, in Asien und Nordamerika zu hören.

Für HELLERAU und das Berliner Maxim-Gorki-Theater komponierte und inszenierte er in der Spielzeit 2013/14 das dokufiktionale Musiktheaterprojekt Dede Korkut in Koproduktion mit den Dresdner Sinfonikern. Für die Musik zum Hörstück Iranian Voices erhielt er den Berliner Hörspielpreis und wurde für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. Mit seinen Hörstücken Oksus und Tepegöz realisierte er 2015 für den SWR sein Radioregiedebüt. In der aktuellen Spielzeit 2015/16 schuf er das abendfüllende, musiktheatralische Stück Komitas, das sich mit dem armenischen Komponisten und Musikwissenschaftler Komitas Vardapet befasst. Im November 2015 tourte Komitas in Armenien und in der Türkei.

icon-back
bilder-unterseite-b-personen-marc-sinan